Einen Bienenretterhonig kaufen.

Zweimal Gutes tun.

Gutes für dich.

Der Bienenretterhonig ist ein zertifizierter BIO-Honig aus Wien, in artgerechter Bienenhaltung von BIEZEN produziert. Ein BIO-Qualitätsprodukt durch und durch. Eignet sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk.

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Gutes für die
Wildbienen.

Beim Kauf eines Bienenretterhonigs gehen 2€ an den Verein Bienenzentrum Wien. Dieser legt Blühstreifen für Wildbienen im Marchfeld an. So hilfst du dabei, wieder Lebensräume für Wildbienen zu schaffen!

Der Bienenretterhonig

Es erwartet dich ein geschmackliches Abbild der Blüten unserer Stadt!
An drei Standorten in Wien (Bezirke 2, 3, 21) erntet BIEZEN diesen Bio-Honig. Ein Glas davon beinhaltet 250 Gramm in flüssiger oder cremig gerührter Konsistenz.

FAQ

Warum sind Wildbienen wichtig?

Neben der allseits bekannten Honigbiene gibt es in Österreich über 700 Wildbeinenarten! Das ist eine seltene Vielfalt. Viele Wildbeinen-Arten sind sehr spezielisiert, sie fliegen zum Beispiel nur auf ganz bestimmte Blüten und bauen ihre Nester nur mit den Blüttenblättern einer ganz bestimmten Blume.

Die Honigbiene ist keine Wildbiene, sondern ein Nutztier. Im Gegensatz zu den staatenbildenden Honigbienen sind viele Wildbienen “Solitärbienen”, sie bilden also keine Staaten und legen keine großen Vorräte an Honig an. Sie leben nicht in Bienenstöcken, sondern nisten in Erdlöchern, im Sand, in trockenen Pflanzenstängeln oder sogar in leeren Schneckenhäusern. Da sie keinen großen Honigvorrat haben, fliegen zum Beispiel die Hummeln auch bei Regenwetter aus – sie müssen, wenn sie essen wollen! Auch sind die Hummeln kräftiger gebaut und stärker als die Honigbienen. Sie können viele Blüten öffnen und bestäuben, an die Honigbienen nicht herankommen. Kürbisse zum Beispiel werden vor allem von Hummeln bestäubt.

Deshalb bringt es nicht viel, wenn in der Steiermark ein Honigbienenstock

nach dem anderen auf ein Kürbisfeld gestellt wird: die Blüten der Kürbisse werden damit nicht zu Früchten. Es braucht Hummeln, um Kürbissblüten zu bestäuben! Und die gibt es nur dann, wenn sie Nistplätze und genügend Blütenangebot vorfinden. Ein großer Teil unserer Gartenpflanzen und viele unserer Nutzpflanzen werden ausschließlich von Wildbienen bestäubt. Viele Wildbienenarten fliegen bei viel niedrigeren Temperaturen als die Honigbienen und sind deshalb sehr wichtig für die Bestäubung.

Wozu braucht es Blühstreifen für die Wildbienen und wie sehen diese aus?

Immer mehr Fläche in Österreich wird versiegelt, zubetoniert und bebaut. Damit, und mit einer landwirtschaftlichen Nutzung, die viele giftige Spritzmittel einsetzt und Monokulturen weniger Pflanzen anbaut, verschwindet Lebensraum für Bienen, Wildbienen und andere Insekten. Es fehlt an Futterquellen und Nistplätzen.

Wildbienen legen keine großen Distanzen zurück. Darum ist es wichtig, mit Blühstreifen große landwirtschaftliche Monokulturen aufzubrechen und für Nahrung zu sorgen. Durch diese Art “blühender Infrastruktur” wird zudem der genetische Austausch mit anderen Populationen ermöglicht.

Wildbienen leben nicht in Wäldern, sondern auf offenen Wiesenflächen. Sie haben vielfältige Ansprüche an ihren Lebensraum: Wildbienen brauchen Landschaften und Kulturlandschaften mit einem reichen Angebot an Blüten – möglichst ohne den Einsatz von giftigen Spritzmitteln.

Mehrjährige Blühstreifen und Wiesenflächen mit Wildkräutermischungen können die Artenvielfalt an Insekten auch in landwirtschaftlich genutzten Landschaften fördern. Von einem reichen Blütenangebot profitieren sowohl Honigbienen als auch Wildbienen.

Wie kann ich zum Schutz der Wildbienen beitragen?
Bepflanzung

Wenn du in deiner Stadt oder Gemeinde etwas bepflanzen kannst, nutze diese Gelegenheit und tu etwas für die Wildbienen, indem du möglichst arten- und blütenreiche Wildkräuter bzw. gebietstypische Blütenpflanzen setzt. Gerade im Frühjahr und ab Spätsommer finden Bienen zu wenig nektarreiche Blüten! Fertige “Insektenhotels” werden leider nur von wenigen Wildbienenarten genutzt. Nimm an Pflege-Einsätzen (Naturschutz-Aktionen) für artenreiche Südhänge, Trockenmauern und Steilhängen teil. Bald kannst du an unseren Landschaftspflege-Einsätzen für Wildbienen Teilnehmen!

Garten

Wenn du einen Garten hast, mähe deine Wiesen erst spät im Jahr, wenn die Wiesenblumen schon verblüht sind!

Lass hohle Schilf-Stängel oder trockene Karden im Garten stehen oder lege Totholz an sonnenbeschienene Standorte. Auch Trockenrasen sind gute Lebensräume für Wildbienen. Zu ihrer Erhaltung muss das Gras gemäht und entnommen oder zum Beispiel von Schafen oder Ziegen abgeerntet werden. Du kannst auch Trockenmauern und Steinhaufen selbst anlegen!

Balkon

Es gibt viele Wildbienenarten, die im Sand nisten. Mit Sandbeeten im Garten oder einer Sandfläche (im Kübel) am Balkon bietest du wertvolle Niststrukturen für bodennistende Bienen.

Und bald kannst du an unseren Landschaftspflege-Einsätzen für Wildbienen Teilnehmen!

Was unterscheidet unseren BIO-Honig von einem konventionellen Honig?

Im BIEZEN werden keinerlei chemische Behandlungsmittel verwendet. Wir reduzieren die Varroamilbe, einen Parasiten der Honigbiene, durch biologische Maßnahmen.

In einer bio-zertifizierten Imkerei darf nur von Bio-Betrieben zugekauft werden – so ist etwa der Zucker, den wir im Winter unseren Bienen füttern, wenn ihre Honigvorräte aufgebraucht sind, Biozucker aus Österreich. Die biologische Landwirtschaft führt zu weniger Spitzmitteln auf den Feldern, was gut für Honigbienen, Wildbienen und Insekten ist. Bio-Imkerei unterstützt also Bio-Landwirtschaft, was indirekt zu mehr Artenvielfalt und zu mehr Lebensräumen für Wildbienen führt.

Regionaler Honig ist aber auch aus gesundheitlichen Gründen besser für uns Menschen, da dieser den Pflanzenpollen aus der Region beinhaltet und sich zum Beispiel positiv auf Pollenallergien auswirkt.

Um unseren Bio-Honig zu gewinnen, behandeln wir von BIEZEN unsere Honigbienen mit Fürsorge und Respekt: Unsere Bienen leben zu einem großen Teil in Naturwabenbauweise und wir greifen so wenig wie möglich ins Bienenvolk ein. Die Behausungen aus Holz, in denen unsere Bienen leben, sind Teil unseres Verständnisses von bienenfreundlicher Imkerei. Auch unsere Ansprüche an einen Stellplatz für unsere Bienenstöcke sind hoch, denn Bienen brauchen vielfältige Pollen- und Nektarquellen über die ganze Saison. Die Honigbienen des BIEZEN bleiben das ganze Jahr über an einen fixen Ort, um Bienentransporte so gut es geht zu vermeiden.

Wo und wie bekomme ich den Bienenretterhonig?

Du kannst dir deine Honig-Gläser von uns liefern lassen. Schreib uns an info@bienenzentrum.at oder bestelle über unseren Online-Shop.

Gerne nehmen wir auch Großbestellungen von Unternehmen entgegen!

Team & Partner

Wer steht hinter dem Bienenretterhonig?

Foto: Re:Wien

Marian und Sophia sind die Gründer*innen von Bienenretter-Honig. Marian ist Imkermeister des BIEZEN. Sophia hat Soziale Ökologie studiert und ist während ihrer Arbeit für BIEZEN ein Fan der sympathischen, stark gefährdeten Wildbienen geworden. Gemeinsam und mit deiner Hilfe wollen Marian und Sophia Lebensräume für Wildbienen schaffen!

Unsere Kooperationspartner: